on an adventure
 
Baikalsee

Baikalsee

Wir haben unsere Reise durch Russland so geplant, dass wir die meiste Zeit am Baikalsee verbringen können. So verbrachten wir gesamthaft zehn Tage um den Baikalsee. Der See ist gigantisch es ist der tiefste See der Erde mit 1642 Metern. Mit einer Länge von 673 km und durchschnittlich einer Breite 48 km und der unglaublicher Tiefe enthält der See 20 Prozent des frisch Wasser auf der Erde.

Listvyanka

Die ersten drei Tage verbrachten wir in Listvyanka, das Dorf liegt direkt am Baikalsee und ist nur eine Stunde von Irkutsk entfernt und sehr beliebt bei Touristen. Unsere Unterkunft war etwas oberhalb vom Zentrum an einer sehr ruhigen Lage in einem traditionellen sibirischen Haus. Sergej und seine Frau wohnen in diesem Haus und vermieten drei Gästezimmer, neben uns war eine Familie von Frankreich, welche die selbe Reise wie wir geplant haben nur mit Kinder und etwas mehr Zeit.

Wir planten die bekannte Wanderung nach Bolshie Kote zu machen, leider aber war ich die drei Tage immer noch krank und wir konnten die Wanderung nicht machen. Stattdessen haben wir uns in unsere sehr gemütlichen Unterkunft entspannt und sind mit einem Sässellift auf einen Hügel gefahren um von dort die Aussicht auf den See zu geniessen.

Olchon Insel

Nach diesen drei Tage ging es los Richtung Olchon Insel, wir haben uns einen Trip von einer Stunde vorgestellt da es auf der Karte sehr nahe aussah. Dabei haben wir vergessen dass der See 673 km lang ist und der Trip zur Insel über 300 km ist. Ganze sieben Stunden hat die Anreise zu der Insel gedauert, denn die Strassen sind sehr schlecht.

Die Busse nach Olchon sind sehr klein und es gibt natürlich kein WC, bei längeren Trips gibt es einen WC-Stop in der Mitte und man kann sich auch in der Kantine verpflegen. Als der Bus anhielt, musste ich relativ dringend auf die Toilette. Als ich ausgestiegen bin, realisierte ich, dass ich meine Jacke brauche und ging zurück in den Bus um diese zu holen. Leider hat mich der Busfahrer nicht gesehen und mich in den Bus eingeschlossen. John versuchte den Busfahrer zu finden, doch erfolglos und ich war die ganzen 30 Minuten im Bus eingeschlossen und musste dringend auf die Toilette. Es waren harte 30 Minuten, aber ich konnte durchhalten und nach der Pause noch schnell aufs WC.

Der Bus fährt jeden nach Hause auf der Insel, das ist ziemlich praktisch. So wurden wir direkt vor unserer Unterkunft abgeladen. Wir haben ein Zelt auf einem Campingplatz gebucht, als wir ankamen hat uns der Besitzer gesagt es sei doch zu kalt für ein Zelt und das wir in einen Holzraum gehen können für denselben Preis. Wir waren schlussendlich froh haben wir das so vereinbaren können, den auf der Insel war es plötzlich viel kälter als in Listvyanka.

Die Oklon Insel ist wunderschön, wir haben eine Tour gemacht mit einem UAZ in den Norden der Insel, sind zwei Tage auf der Insel gewandert und haben natürlich den obligatorischen Schwumm im See gemacht. Der war gar nicht mal so kalt, es wäre sehr spannend zu sehen wie die Landschaft hier im Winter ist. Das der ganze See im Winter gefroren ist hat uns immer wieder fasziniert.

Leider hat hier der Tourismus grosse Schattenseiten, überall auf der Insel hat es Abfall, auch wenn man eine Stunde in den Wald wandert wo es keine Zivilisation hat, hat es überall Abfall auf dem Boden. Die Infrastruktur der Insel ist nicht gemacht für diesen Ansturm.

Auf dem Weg nach Irkutsk haben wir die französische Familie wieder getroffen, sie waren auf demselben Minibus nach Irkutsk. Mal schauen ob wir die Familie auf unserer Reise noch einmal treffen.

Irkutsk

In Irkutsk hatten nach der Olchon Inser zwei Tage Zeit. Wir haben uns entschieden in Irkuts das Nachtleben auszuprobieren und gingen einen Abend aus. Es war ein sehr amüsanter Abend, zuerst gingen wir in eine Craft Bier Bar und haben uns russischen Freestyle Rap angeschaut. Nach einer Weile haben wir uns in eine andere Bar verschoben und uns mit einer Gruppe Einheimischen angefreundet und mit ihnen den restlichen Abend verbracht.

Den Kater Tag haben wir dann im Kino verbracht und uns einen russischen Film angeschaut ohne Untertitel. Der Film könnte gut gewesen sein, da er aber fast nur auf Dialoge basierte haben wir sozusagen nichts verstanden. Vielleicht werden wir uns den Film einmal mit Untertitel anschauen.

Nun geht es weiter nach Chita, einen kurzen Zwischenhalt bevor wir unsere letzte Etappe nach Wladivotstok antreten.

2 Comments

  1. Liebe Mirjam und John, grossartig der bebilderte Kommentar von Mirjam.In Gedanken habe ich euch begleitet. Es ist sehr spannend geschrieben und so realitätsnahe, dass man einfach für kurze Zeit dabei ist. Ihr macht sehr wertvolle Erfahrungen auf eurer Reise, die euch immer wieder zugute kommen. Wir lesen euch weiterhin sehr gerne und sind also gespannt auf die Fortsetzung. Marlen und ich, uns geht es sehr gut. Herzliche Grüsse, Bernhard

  2. Martina

    Hey! Mit Interesse lese ich eure spannenden Reiseberichte merci! Auch für die schönen Bilder wow! Ihr erlebt soo viel spannende Momente super! Gniessets und ich freue mich auf den nächsten Bericht!

    Cool, your new haircut, John! Look at you!🤓

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